Besenbinderfest - alte
Bauern lernen das Jungfolk an - Dezember 2008
Die meisten verbinden das Wort "Besen" mit einem Stück bunter Plastik und
Borsten aus undefinierbarem Material. Wie man aber einen Besen auf
althergebrachte Art aus Birkenzweigen bindet, weiß heute wahrscheinlich kaum
noch jemand.
Winzer Steffen Loose war in der Zwickmühle: der alten Besen im Weinberg
war produktionsprozess-bedingt hinüber und musste vor der neuen Saison
ersetzt werden.
Also machte er aus der Not eine Tugend, lud sich die altvorderen Bauern des
Dorfes ein, die dem Nachwuchs zeigen sollten, wie man einen Besen bindet.
Es war schon beeindruckend, mit welch einfacher und doch genialer Technik
das Prachtexemplar von Sage und Schreibe 3 Meter 50 Länge entstand.
Ein leckerer Schmaus bei gutem Wein im alten Keller, lockere Sprüche der
Altvorderen und gute Gespräche - ein schöner Abend.
Dass wir dabei sein durften, verdanken wir unserem "Besenbinder"