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Irgendwie ging's in diesem Jahr von Null auf Hundert: Wir sind erst sehr spät
aus unserem Probenkeller hervor gekrochen, haben in Meißen und Freiberg kurz
Straßenluft geschnuppert, mussten dann wegen Michas Urlaubsplänen fast einen
Monat pausieren und dann...
...war Elbhangfest. Wir hatten uns für dieses Jahr
fest vorgenommen, eine größere Strecke am Elbhang zu beschallen und uns
extra hierfür (wir werden ja älter) flugs noch einen Bollerwagen zugelegt.
Und so sind wir dann mit diesem lustigen Gefährt zwei Tage den Elbhang
zwischen Körnerplatz und Erbse (für Unkundige: das "Erbgericht" an der Niederpoyritzer Fähre) rauf und wieder runter gezogen und haben keine
Möglichkeit ausgelassen, unsere diesjährige
säggs´sche Mini-CD unters Folk
zu bringen.
Da wir das tff in Rudolstadt in diesem Jahr notgedrungen auslassen mussten,
rückte der feiernde Elbhang auf die Favoritenposition des unfolkkommenen
Muggen-Jahres. Das Ergebnis war in jeder Hinsicht überwältigend; zersungene
Stimmbänder, wunde Fingerkuppen, Blasen an Fränkers Zupfdaumen, summende
Schädel und verschwitzte Klamotten. Aber eben auch ein famoses Publikum,
Spielspaß pur und viele, viele wunderbare Begegnungen. |