Zwei Tage Spätsommer und Straßenmusik satt: Weinfest in Meißen - September 2011

Brückenlärm

     

Dass es zum Weinfest schwierig werden würde, ein geeignetes Plätzchen zu finden, welches wenig Geräuschmüll und dennoch gut Publikum bietet, war uns von vornherein klar. Selbst unsere geliebten Roten Stufen waren akustisch besetzt und der Grafikhändler am Burgaufgang nach den ersten fünf Liedlein wenig amüsiert, da unser Publikum ihm den Stand blockierte.

Aus dieser "Platz"-Not heraus haben wir uns kurz entschlossen direkt auf der Brücke zur Burg eingenistet und waren am Ende des Tages begeistert: am Schnittpunkt von vier Laufwegen kam keiner der weinseligen Gäste an uns vorbei. Da nimmt man eine "suboptimale" Akustik gern mal in Kauf. Mit den anderen Straßenarbeitern haben wir uns wie immer gut arrangiert: der Pferdekutscher und die Stadtrundfahrt waren so keine Störfaktoren, sondern irgendwie schon Bestandteil der Publikumsbespaßung.

 

gastfoto

Dank unserer umtriebigen Foto-Fee Ulli war auch die Bierversorgung gesichert, was bei solch einem Spätsommerwetter ja auch nicht ganz unwichtig ist.

Obwohl wir am Sonntag Nachmittag in jeder Hinsicht schon ziemlich zerledert waren haben wir das spontane Angebot des nettes Wirtes vom Weinimbiss am Burgberg gern angenommen, an diesem schönen Fleck zu musizieren: unter Weinreben sitzt man über den Dächern der Meissner Altstadt und kann hiesigen Wein und kleine Leckereien genießen. Und wenn nicht gerade Unfolkkommen spielt, sorgt entspannte Musik aus aller Herren Länder für Wohlfühlen.

So haben wir die zwei Tage Schwerstarbeit genüsslich ausklingen lassen....

Danke an Mario Wildner für das "Gastfoto" des Tages.

 

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