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Unfolkkommen

[29.02.2008]

"Alte Lieder von der Liebe"

Schaltjahr 2008 in der Kümmelschänke Dresden

Was wäre für die Premiere unseres ersten thematischen Programms besser geeignet gewesen, als der 366. Tag, den wir alle paar Jahre einfach so als Bonus-Zeit bekommen? Helle, was ja der Wirt der Kümmelschänke in Dresden-Omsewitz ist, fand das auch und so haben wir uns für den 29. Februar verabredet.

Die "Alten Lieder von der Liebe" haben für uns einen ganz besonderen Reiz: Sie spannen den emotionalen Bogen von den leisen, traurigen und wunderschönen Liedern hin zu den weniger ernsten Texten über den Ehe- und Beziehungsalltag und lassen auch die lyrisch verpackten, lustvollen Phantasien unserer Altvorderen nicht aus.
Schön, dass unser Publikum das auch so empfand. Unser kreativer Winterschlaf hat sich gelohnt.
 
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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