Sie haben JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert. Um diese Website ohne Einschränkungen benutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript.
 
Ihr Browser unterstützt keine Cookies. Um die Seite und deren Funktionen wie z.B. UFK-Player nutzen zu können, nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
 
Unfolkkommen

[06.09.2020]

900 Jahre Drognitz

Seit über einem Jahr liefen die Vorbereitungen für das Fest auf Hochtouren. Die Drognitzer gründeten extra einen Verein, um Sponsoren und Förderer gewinnen zu können und waren mit großem Engagement und Herzblut im Höhenflug. Und dann kam CORONA. Aus dem Höhenflug wurde fast eine Notlandung, denn erst wenige Tage vor dem eigentlichen Jubiläum wurde das Fest von den Behörden zwar mit Auflagen und in eingekürzter Fassung, aber dann doch noch genehmigt.

Und als hätte Petrus Mitleid mit den Organisatoren strahlte am ersten Septembersonntag die Sonne nochmal etwas heller und lockte nicht nur die Dorfbewohner aus ihren Häusern, sondern auch unerwartet viele Besucher aus Nah und Fern ins schöne Drognitz.

Viele regionale Erzeuger boten ihre Produkte feil, alles kein Tand, sondern gutes Handwerk. Die Uhlstädter Flößer bauten am Dorfteich nach alter Art zünftig ein Floß zusammen, wie es die alten Saaleflößer aus Drognitz vor Jahrzehnten sicherlich auch gebaut haben und bewiesen die Tauglichkeit mit Rundfahrten auf dem Wasser. Überaus lustig!

Durch unsere Umtriebe im Thüringischen sind wir ja quasi soetwas wie Ehren-Drognitzer, hatten deshalb die Vorbereitungen im Rahmen eines Crowdfunding-Projekts unterstützt und unser Kommen für den 06.09.2020 zugesagt. Der Umstände halber waren wir als Straßenmusikanten dann die einzige zugelassene musikalische Bespaßung.

Unter anderem spielten wir passenderweise gemeinsam mit den Drognitzern das "Flößerlied". Das ganze haben wir aufgezeichnet und als kleines Liepostkärtchen herausgebracht.
 

Kaufen kann man das Kärtchen nebst Mini-CD am besten bei einem Besuch vor Ort im alten Flößergasthaus  "Zum Wolf" bei André, dem Wirt.
 
Reinhören ...

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu ...