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Unfolkkommen

[10.09.2021]

Sächsischer Abend in der Peter-Pauls-Kirche Beierfeld

UNFOLKKOMMEN & Annekatrin Michler

Die Peter-Pauls-Kirche in Beierfeld ist ein sehr altes Gotteshaus und obwohl da schon länger keine Andachten mehr gehalten werden, hat dieser Ort nichts von seiner Spiritualität und Magie verloren. Seit 1994 kümmert sich ein rühriger Verein, um die alte Kirche für die Gemeinschaft zu erhalten und haucht dem Haus ein neues kulturelles Leben ein.

Bild: Luise EgermannLuise Egermann ist in diesem Verein zu Hause und hat uns zu einem kleinen Experiment eingeladen. Ein rundum sächsischer Abend mit unseren säggs´schen Folksliedern und dem überaus unterhaltsamen säggs´schen Sprachseminar von Annekatrin Michler aus Leipzig. Wir waren zunächst etwas skeptisch, ob das Format so funktioniert. Wie sich dann herausstellte, völlig unbegründet: Das Publikum war einfach Klasse und hatte kurweiligen Spaß. Und die Idee, unser beider Programme zu verbinden, werden wir in Zukunft sicher in gemeinsamen Projekten aufgreifen.

Foto von Luise EgermannZum Gelingen des Abends haben auch die vielen guten Geister des Vereins beigetragen, die Gastfreundschaft war überwältigend und wir werden nicht Nein sagen, wenn man uns wieder nach Beierfeld einlädt. Danke an Luise für die beiden schönen Fotos.


Die Bilder von diesem wunderschönen Ort hat wie immer unsere Foto-Fee Ulli aufgenommen.

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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