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Unfolkkommen

Verkaufsstand Liedpostkarten

2026

Unser guter Bliemchenkaffee

hintenrum ...vornerum ...  
Es ist mittlerweile die Nr.15 unserer "Säggs´schen Miniaturen": Mit wenigen Ausnahmen erscheint seit 2008 jedes Jahr ein neues Liedlein in unserer schönen Muttersprache, zunächst als Mini-CD im Plastikcover, seit 2018 als Liedpostkarte nebst Mini-CD oder (mittlerweile) Download. Interessant ist das Format der Liedpostkarte und deren Geschichte. Der Günther Anton aus dem Erzgebirge hat die "Liederkarte" 1895 zu ersten Mal mit 100 Exemplaren aufgelegt und seit dem haben viele Musikanten bis hin zu Herbert Roth ihre Lieder im Eigenverlag und meist auch in Kleinauflagen so veröffentlicht und unters Folk gebracht. Wir fanden, das passt sehr gut zu unseren Liedern. Und wie vor 130 Jahren sind auch unsere Liedpostkarten nebst Tonträgern in liebevoller Hand- und Heimarbeit produziert und konfektioniert. Naturgemäß ist mindestens die Hälfte einer Liedpostkarte dem Grafiker geschuldet: Mit Matthias Lehmann aus Leipzig (comicmatscher) haben wir einen wunderbaren Partner gefunden, der den Zeitgeist und Wortwitz der Lieder perfekt einfängt.

Zurück zur aktuellen Miniatur: Gefunden hat der Fränker das Lied auf einem alten Notenblatt beim Aufräumen im Proberaum. Zum Wegwerfen viel zu schade - so sein Urteil - und der Weg war frei für ein sehr schönes Arrangement der Urfassung von Arthur Preil, Onkel seines (für uns) berühmteren Neffen Hans-Joachim. Dabei war der Arthur mit seinen Krystallpalast-Sängern seinerzeit der Star in der sächsischen Kleinkunstszene. Und ein Loblied auf unseren geliebten Bliemchenkaffee hat uns im Programm "Säggs´sche Folkslieder" tatsächlich noch gefehlt...


Liedtext ...
 
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Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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