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Unfolkkommen

[10.07.2010]

Das tff in Rudolstadt - Juli 2010

Auch wenn wir in diesem Jahr das tff ursprünglich gar nicht im Plan hatten, hatte uns das tff dann doch wieder.

Und so haben wir keine Autobahnkilometer kreuz die quer gescheut, um den eigentlichen Höhepunkt des Jahres nicht zu verpassen. Auch erbarmungslose Sonnenbestrahlung und das diesmal etwas krasse Missverhältnis von Wasser zu Bier (9:1) konnte uns den Spaß am Lieblingsbrunnen nicht verderben.

Lediglich die gelb-rote Karte vom Ordnungsamt, welche uns am Samstag wegen unbotmäßiger Straßenverstopfung (amtsdeutsch: Blockieren von Rettungswegen) gezeigt wurde, konnte uns beeindrucken. Da wir es uns mit dem tff und seinen Organisatoren nicht vermasseln wollen, sind wir samt Publikum eben in den Burgaufgang Nr.V geflüchtet. War auch schön, aber eben nicht so schön wie am Brunnen...

Für den Sonntag hatten wir dann eine eine bessere Idee: Das Spiel hieß "Gasse bilden!!!", hat allen Beteiligten gefallen (selbst den zunächst humorlosesten Bierlieferanten, für die wir nebenher gesagt ja naturgemäß Sympathie hegen) und letztlich hat das Ganze prima funktioniert.

Und schließlich hat auch unsere "Frieda" ihre eigentliche Premiere bravourös bestanden. Für all jene, die "Frieda" leider verpasst haben: es gibt einen Trost, d.h. noch ein paar Restexemplare des diesjährigen ttf-Sonderdruckes.
 
Sound von:
"Worldbeat" 11.07.2010

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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