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Unfolkkommen

[30.06.2015]

Dresdner Elbhangfest

Juni 2015

Der Kampf der tapferen Klara ...
Gegen soviel Wasser hatte selbst unsere Sonnenblume KLARA keine Chance!

Pünktlich ab Mittag regnete es fast ununterbrochen und so blieb der erste Platz, den wir uns kurz hinter der Erbse als StraMu-Bühne ausgesucht hatten, dank einem kleinen Dach über dem Garagentor dann auch über den Tag der einzige. Zum Glück hatten wir auch allerhand Müllsäcke dabei und flinke Hilfe aus dem Publikum, so dass unsere Instrumente vorm Ersaufen gerettet werden konnten.

Wie so oft wurde aus der Not aber dann doch auch ein bisschen Tugend: wir mussten weniger laufen, sparten an Zeit für das ständige Auf- und Abbauen unserer StraMu-Utensilien und blieben nicht zuletzt auch einigermaßen trocken. Das alles zugunsten von aktiver Programmzeit fürs Publikum. Das bedankte sich dann auch für die Wassermusik mit großem Zuspruch und heftigem Applaus.

Schönes Elbhangfest und gutes Training fürs tff in Rudolstadt!
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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