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Unfolkkommen

[25.09.2013]

Im Wappenhaus Meißen zum Weinfest - September 2013

Nachdem wir es im letzten Jahr doch etwas übertrieben hatten, wollten wir das Weinfest 2013 etwas gemütlicher angehen lassen. Fest zugesagt hatten wir lediglich ein Konzert am Abend im Wappenhaus und so konnten wir uns am Sonnabend in aller Ruhe auf der Burgbrücke warm singen.
Für uns besonders schön: die Begegnung mit einem fahrenden Gesellen aus Hamburg (im Bild links), der mit seinen einheimischen Brüdern uns und dem Publikum gezeigt hat, wie man das "Kassler Verschüttlied" oder den "Man mit dem Hut" richtig schallert.
Wir werden das noch üben müssen...


Am Abend sind wir ins Wappenhaus gezogen, wo wir mit netten Menschen an einem schönen Ort ein tolles Konzert hatten, dieses mal ohne Zeitdruck und Fluchtsyndrom.
Das Wappenhaus ist ein kleiner Gegenentwurf zum Rummel-Flair in der Unterstadt und wir haben beschlossen, auch im kommenden Jahr dort zu musizieren.
Große Freude: Claus Feldstein und seine Mitstreiter aus Gräfenhainichen kamen wieder einmal mit einem (d.h. natürlich zwei) Feldstein-Bierchen vorbei. Vielen Dank!
Der Sonntag gehörte ganz der Straßenmusik auf der Burgbrücke und war in jeder Hinsicht sehr schön.
Nur eines stimme irgendwie nicht: statt Wein haben wir das ganze Wochenende die gute alte Säbeltunke getrunken, also so gar nicht Weinfest...

 
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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