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Unfolkkommen

[20.07.2008]

tff Rudolstadt - Juli 2008

Ulli hat wieder viele schöne Bilder vom tff 2008 geschossen, wir haben uns dann aber schließlich für diese visuelle Zusammenfassung unserer diesjährigen Straßenmusik in Rudolstadt entschieden.
 
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Frank hat sich nicht etwa den Finger zwischen Klo und Deckel gequetscht. Auch ist kein Auto drübergefahren, als er sich gerade die Schnürsenkel binden wollte. Schnöde Blutblasen vom Zupfen!!!!
Mehr Einsatz kann man von einem Musiker nicht verlangen. Und endlich auch mal eine richtige Herausforderung für die netten Retter vom Dienst.

Säggs´sche Folksmusik
Wir hatten im Vorfeld des tff ein kleines Liedchen "Wenn friehzeitsch..." aus der Dresdner Gegend ausgegraben, welches wir unbedingt als unfolkkommenen Beitrag zum Regionalschwerpunkt Sachsen bringen wollten. Da die kleine Single erst am Donnerstag vor Festivalbeginn fertig war, blieb keine Zeit für eine offizielle Bewerbung innerhalb des focus regional, was beim tff-Kulturbüro für Irritationen sorgte. 
Trotzdem hat das Publikum den kleinen Gassenhauer liebevoll aufgenommen. Wenn unser Aufruf Erfolg hat, wird es bald ein kleines Programm mit säggs´scher Folksmusik geben.
 
Auch haben wir noch nie so viele lobende, nette, ermunternde Zuschriften erhalten, wie nach dem tff 2008. Ein großes Dankeschön an Euch dafür. Wir werden uns also für das tff 2009 mal offiziell zur Straßenmusi anmelden und schauen, ob man uns lässt...

 

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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