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Unfolkkommen

[18.03.2025]

20. Kultur- und Erlebnisnacht in Gräfenhainichen
"Live im Wasserturm Nr°2"

Nun schon zum vierten Mal hat uns die Hänichener Kulturbande eingeladen, zur Kultur- und Erlebnisnacht in Gräfenhainichen zu musizieren. Mittlerweile haben wir dort im Wasserturm unseren Stammplatz und sowas wie Heimvorteil.

Das Konzept, viermal zur vollen Stunde für maximal 40 Minuten vor wechselndem Publikum aufzuspielen, hatte uns ja schon 2014 auf die Idee gebracht, eine Live-CD aufzunehmen. Was lag näher, als zum 20sten Jubiläum der Kulturnacht am selben Ort eine Fortsetzung einzuspielen. Nach unserer Studio-CD "Elbereise" und den jährlichen Miniaturen im Liedpostkarten-Format wollten wir nun auch unser Programm "Säggs´sche Folkslieder" Live zum Besten geben. Wir haben also kurzerhand die Kulturbande und unseren Studiotechniker Mike Wappler gefragt, was sie von der Idee halten und uns über die allseitge Begeisterung sehr gefreut.

Die Gastfreundschaft der Kulturbande und der Wassertürmer war (wiedermal) umwerfend, das Publikum grandios und wir haben uns von all dem beflügeln lassen. Die Zeit war rum wie nix und die vier Stunden Programm waren auch für uns sehr kurzweilig. Nach getaner Arbeit haben wir uns mit Klaus Feldstein, seinen Mitstreitern und allen beteiligten Künstlern im Vereinsklub getroffen, um noch einen Absacker zu nehmen.

Am Sonntag sind wir nach dem Aufräumen noch einmal auf den Wasserturm gestiegen, konnten die tolle Aussicht genießen und sind hernach mit drei Stunden Live-Mitschnitt im Gepäck zufrieden wieder nach Hause gedüst. Jetzt gehts ans Auswählen, Schneiden und Mischen. Mit Rückenwind werden wir die neue Scheibe im Juni veröffentlichen.

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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