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Unfolkkommen

[20.09.2025]

Ackerfurchenmusik bei Gündels Kartoffelfest

Wir haben aufgehört zu zählen. Gefühlt sind wir unser ganzes Musikantenleben schon bei Uli Gündel auf dem jährlichen Kartoffelfest zugange. Entsprechend privat und überaus angenehm sind solche Muggen für uns, treffen wir doch (so nebenher bei der Arbeit) gute Freunde und Weggefährten und haben uns jedes Jahr wieder was zu erzählen.

Uli Gündel und seine Mitstreiter stemmen Jahr für Jahr dieses schöne Hoffest. Und wer einigermaßen Ahnung hat weiß, welche Arbeit damit verbunden ist. Jünger werden wir auch alle nicht... Umso schöner, dass alle mit anpacken und im Ergebnis für die vielen Gäste ein Fest stattfinet, dem man die viele Arbeit im Vorfeld nicht ansieht. Das ist die Grundformel für den Erfolg von kreativen Leuten: Alles kommt mit einer Leichtigkeit daher, ist aber mit viel Mühe und Schweiß schwer erarbeitet.

Wir haben uns wie immer pudelwohl gefühlt und hoffen sehr, dass Uli und sein Team die Energie und Kraft finden, dieses schöne Projekt noch lange zu betreiben.

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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