Sie haben JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert. Um diese Website ohne Einschränkungen benutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript.
 
Ihr Browser unterstützt keine Cookies. Um die Seite und deren Funktionen wie z.B. UFK-Player nutzen zu können, nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
 
Unfolkkommen

[02.09.2022]

4. Vogtländischer Folkabend

Frank Fleißig von der Gruppe Liedvogt aus Plauen hatte uns im Herbst 2022 beim Ersten Deutschfolkfestival in Beulbar angesprochen, ob wir nicht auch mal beim Vogtländischen Folkabend im Pfaffengut Plauen spielen wollen. Wollten wir unbedingt, weil wir meinen, dass jede Bemühung unterstützt gehört, regionale Folks-Musik am Leben zu erhalten und an die Jüngeren weiterzugeben.

Das Programm startete mit Vergißmeinicht & Neideitelen. Eine Tanzmeisterin, die mit ihren schon über neunzig Jahren dem Publikum immer noch heftig einheizt. Dann folgten "De Gockeschen", die wir vom Ruinenfest in Liebau ja schon kannten: schönes altes Liedgut aus dem Vogtland und wunderbar präsentiert. Zwischen den Konzerten gab es Folkstanz mit Hupfauf & Tanzvolk.

Später am Abend unterhielten Liedvogt das Publikum mit ihrem wunderschönen Programm. Wie es bei solchen kleineren Festivals oftmals ist, verzögerte sich das Programm über den Abend und wir waren dann erst gegen Elf dran. Wir haben das Publikum kurzerhand an uns rangeholt, die (wirklichen klasse) Techniker nach Hause geschickt und unplugged ein schönes Abschlusskonzert unterm herbstlich-kühlen Sternenhimmel gegeben.

Hin und wieder kamen musikalische Gäste an Kontrabaß und Geige dazu und zum Schluss trafen sich alle Musikanten zu einem gemeinsamen Abgesang.


Ein wirklich sehr schöner und stimmiger Abschluss! Danke an Frank und seine Mitstreiter für dieses schöne kleine Festival.
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu ...