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Unfolkkommen

[30.08.2014]

Elbefest Johannstadt im Fährgarten

August 2014

Nun musizieren wir schon 10 Jahre auf Straßen, Plätzen und in Sälen, aber auf eine (richtig) große Bühne haben wir es bislang noch nicht geschafft.

Die Organisatoen des Johannstädter Elbefestes hatten uns angefragt, ob wir nicht auf ebensolcher da spielen wollen und nach kurzem Zögern haben wir dann auch zugesagt.

Sozusagen als Rückendeckung und für die mentale Beruhigung hatten wir unseren Bollerwagen samt Straßenmusik-Besteck mitgeschleppt, damit wir uns im schwarz-neutralen Bühnenkubus nicht ganz so verloren vorkommen. Und wahrscheinlich war es auch unsere liebgewordene Sonnenblume, die das Fest schließlich vor der Sintflut gerettet hat.Waren wir anfänglich von dem ungewohnten Bühnenflair und der Distanz zum Publikum noch etwas beeindruckt, so haben wir uns dann doch sehr schnell an die Umstände gewöhnt. Schön, dass unser Bühlauer Fanklub im Elb-Schwimmer-Outfit für Stimmung sorgte und das Publikum im "Falschen Tritt" zur Biergarten-Polonaise anstiftete. Das Wetter hielt bis zum Abend wacker durch, die Stimmung im Fährgarten war prima und wir haben unsere Bühnentaufe gut überstanden.

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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