Sie haben JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert. Um diese Website ohne Einschränkungen benutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript.
 
Ihr Browser unterstützt keine Cookies. Um die Seite und deren Funktionen wie z.B. UFK-Player nutzen zu können, nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
 
Unfolkkommen

[20.05.2014]

Reinstädter Landmarkt

Mai 2014

Aufgegabelt hatte uns Hans-Joachim Petzold, einer der Marktaktivisten, im letzten Jahr beim Geburtstagsfest des Volkskundemuseums Reitzengeschwenda und als wir für den diesjährigen Landmarkt in Reinstädt zusagten ahnten wir nicht, welch schöner Fleck Erde uns dort im Reinstädter Grund erwartet.

Dass es da einen Landmarkt gibt, verdankt der Ort ein paar Enthusiasten, die regionale Produkte und Leistungen mit regionalen Kunden zusammenbringen (heute nennt man das netzwerken), dafür eine eigene Währung kreierten und denen es auch sonst nicht an guten Ideen mangelt.

Zwischen der mittelalterlichen Kemenate, der Wehrkirche, dem alten Pfarr- und dem Forsthaus tummelten sich auf Wegen und Wiesen Händler und Gäste bei schönstem Frühsommerwetter. Wir musizierte abwechselnd mit den "Hausmusikanten", die zum Wiesentanz mit dem Kindern aufspielten.Die Frühsommersonne setzte uns arg zu, da Schattenplätze leider nur in den Pausen zu haben waren. Der gute Obstwein von Alexander Pilling (sehr zu empfehlen) schmeckte köstlich, tat aber umständehalber in der Wirkung sein Übriges...

Wir können Euch den Ort und die Menschen dort nur wärmstens ans Herz legen. Fahrt einfach hin, wenn die Reinstädter mal wieder einen guten Gedanken in die Tat umsetzen, so wie im letzten Jahr die "Reinstädter Landfestspiele".
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu ...