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Unfolkkommen

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Kathi

Willi war ein strammer Kavalier,
Kathi saß am Schank von acht bis vier.
Doch wenn dann am Nachmittag die Gäste waren fort,
sah man Willi öfter bei ihr dort.

Willi stotter-do-dotterte schon lang,
aber nur beim Sprechen Gott sei dank.
Neigte Kathi willig ihm ihr kleenes Ohr,
stotter-do-dotterte Willi ihr glei vor:

Ach Ka-ka-ka-kathi, du süße Kathi,
du mein vi-vi-vi-vi-vi-viel geliebter Schatz.
Deinen Po-po-po-po-po-po-po-po-po-posten kann es nicht kosten, 
geh´ so ma-ma-mach doch bi-bi-bitte Platz.


Kathi wohnt in Zimmer Nummer zwei,
Willi glei d'r neem in Zimmer drei.
Und an einem Sonntag, mitten in der Nacht, 
hat Willi einen Schwips nach Haus gebracht.

Willi fand im Dunkeln nicht die Tür,
plötzlich stand am Bett er neben ihr
Während Kathi drinnen im Bettchen ruhig schlief,
Willi voller Liebeswonne rief:

Ach Ka-ka-ka-kathi, du süße Kathi,
du mein vi-vi-vi-vi-vi-viel geliebter Schatz.
Deinen Po-po-po-po-po-po-po-po-po-posten kann es nicht kosten, 
geh´ so ma-ma-mach doch bi-bi-bitte Platz.


Geht mor hier zur Hintertüre raus,
kommt mor an ein kleenes Bretterhaus.
Mit ee'm Herzchen in der Türe drin,
das hat seinen ganz besonder'n Sinn.

Willi wollte auch an diesen Ort,
Kathi aber saß schon lange dort.
Während Kathi drinnen gründlich sich vertieft,
Willi draußen vor Verzweiflung rief:

Ach Ka-ka-ka-kathi, du süße Kathi,
du mein vi-vi-vi-vi-vi-viel geliebter Schatz.
Deinen Po-po-po-po-po-po-po-po-po-posten kann es nicht kosten, 
geh´ so ma-ma-mach doch bi-bi-bitte Platz.


Kathi wurd` die Sach` am End` zu dumm,
sie bracht'n Willi, in e Sanatorium, 
siebzehn Herren Ärzte bemühten sich um ihn, 
dass er sich das Stottern abgewöhn.

Als Kathi ihn dann holt nach eenem Jahr, 
war dor Willi im Kobbe immer noch ni klar.
Aber diese siebz'n Ärzte, stelln Sie sich das vor, 
stotter-do-dotter-do-dotter-ten im Chor:

Ach Ka-ka-ka-kathi, du süße Kathi,
du mein vi-vi-vi-vi-vi-viel geliebter Schatz.
Deinen Po-po-po-po-po-po-po-po-po-posten kann es nicht kosten, 
geh´ so ma-ma-mach doch bi-bi-bitte Platz.

 
Quelle: Ein Lied, das nur mündlich überliefert vorliegt. Der Stotter-Hit gehörte zu den Lieblingsliedern von Hans Seidel („Stenz“) und Dieter Lehmann aus Dresden und durfte früher auf keiner Familienfeier der beiden fehlen. Vi-vi-vi-vi-viel Spppppp-paß!
© Unfolkkommen
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